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7 wichtige Erkenntnisse für Reichweite von Videocontent

von Rene Alles, 3 min. Lesezeit
Rene Alles

 

Sie wollen mit Ihrem Bewegtbild Reichweite generieren? Das ist gut! Es bringt Sichtbarkeit für Ihr Event, Ihre Liga bzw. Serie oder Ihren Verein. Das ist meßbar und vor allem belegbar. Diese Reichweite ist im zweiten Schritt ein starkes Argument in den Verhandlungen mit Ihren Vertragspartnern. Das können Sponsoren, Sportler selbst, Medien aber auch z.B. die Kommune sein, in der das Event stattfindet. Eine hohe Reichweite baut Ihre Marke auf und resultiert in einer stärkeren Positionierung – denn Ihre vorhandene Reichweite wollen sich dann Ihre Partner zu Nutze machen. Sie suchen ja Reichweite und Aufmerksamkeit. Der Sponsor kauft sich mit jeder Art von Sportsponsoring Werbekontakte – nur nicht direkt. Dafür im Idealfall mit viel Drama und somit emotional aufgeladen und bitte authentisch…

Portrait of young man shouting loudly using megaphone

Wichtig: es gibt heute nur noch selten direkte Leistung zu Geldeinnahme Beziehungen im Bereich des Sports. Das passiert meist nur noch bei "Straßenfegern" wie Fußball, Formel 1 oder hin und wieder Boxkämpfen. Alle anderen Veranstaltungen und Veranstalter müssen sich mehr und mehr zum Medienproduzenten und Vermarkter entwickeln, teilweise erhebliche Risiken eingehen, um im Ergebnis das Medienpotential Ihres Produktes zu heben.

 

Zu Beginn des digitalen Zeitalters hatten viele Events, Serien und Ligen umfassende TV-Verträge und damit Einnahmen aus Fernsehrechten. Der TV-Partner hat produziert und Live gesendet und alle Kosten dafür getragen, sowie zusätzlich die Lizenzkosten bezahlt. Für den Veranstalter war das kein Risiko und oft eine garantierte hohe Einnahme. Dafür hatte der Sender zumeist alle Rechte zumindest im nationalen Territorium exklusiv. Ein zusätzliche zu erschließende Einnahmequelle für den Veranstalter, Club oder Verein war der Vorbehalt der internationalen Verwertungsrechte (insofern es sich um eine global relevante Veranstaltung handelte). So konnte das so genannte Worldfeed (das bereits fertig produzierte Livebild) internationalen Fernsehsender angeboten und damit verwertet werden.

Dieses Model kommt heute nur noch sehr (!) selten vor.

 

Die internationale TV- und Medienlandschaft hat sich extrem gewandelt. Zuerst gab es die Veränderungen, dass die TV-Sender a) nicht mehr die enormen TV-Produktionskosten tragen wollten oder b) wenn sie schon die Produktionskosten zahlen müssen, dann jedoch weniger Lizenzkosten zahlen. Wer hatte die Reichweite? Der Fernsehsender. Er saß am längeren Hebel.

 

Es gibt diverse Modelle wie man als Veranstalter auf all diese Veränderungen reagieren kann. Sicher ist: Erfolgreich geht das nur mit Effizienz über die gesamte Wertschöpfungskette und Nutzung bereits vorhandener, produzierter Produkte. Daraus läßt sich in 99%  der Fälle sehr viel mehr machen als bisher. Meines Erachtens geht es zumeist nicht darum besser oder aufwändiger zu produzieren, sondern vorhandenen Videocontent überhaupt erst einmal erschöpfend zu verwerten und auch bereits eingesetzten Content mehrfach zu verwenden. Außerdem andere, spitzer auf die Zielgruppe zugeschnittene Medienprodukte zu entwickeln und vor allem mehr Ausspielwege zu nutzen. Eine ganze Zeit lang war es Best-practice, das der eigene Content fast nur auf eigenen Kanälen im Bereich Social Media eingesetzt wurde. Die Veranstalter wollten die Likes und Follower auf Ihren Profilen sehen. Das funktioniert am Anfang ganz ordentlich. Das daraus generierte Wachstum gerät aber schnell ins Stocken…

Es ist inzwischen Fakt, das im Bereich Social Media die Nutzer direkt den Athleten und Stars folgen – weniger der Liga, Serie, dem Club oder dem einzelnen Event. Wer hat die Reichweite? Warum nutzen Sie diese nicht?

Wie kann ich meinen Videocontent besser nutzen?

Sie produzieren bereits Bewegtbild oder erhalten Videocontent von Ihrem Medienpartner? Sie nutzen den Content auf Ihren eigenen Platformen wie bspw. Ihrer Website, Facebook, Youtube, Instagram etc.? Prima! Der Anfang ist gemacht. Es geht allerdings viel mehr…

 

7 wichtige Erkenntnisse

  • Oft haben andere Platformen in Ihrer Wunschzielgruppe bereits erhebliche Reichweite.
  • Oft suchen genau diese Platformen dringend frisches Bewegtbild.
  • Diese Platformen haben häufig kaum Budget um selbst Bewegtbild zu produzieren.
  • Sie sind auf Content angewiesen. Je fertiger, desto besser - da dann kaum Kosten anfallen.
  • Alles was digital und non-linearen Content bereit stellt, streitet sich nicht im Wettbewerb um rare Sendezeit und Veranstaltungszeiten, wie es im linearen TV der Fall ist.
  • Überhaupt sollte man verstehen, das Videocontent ein digitales Produkt ist. Bei digitalen Produkten gelten neue und andere Regeln. Zum Beispiel kann man solche Produkte zigfach kopieren und einsetzen ohne nennenswerte Kosten zu erzeugen. Ein PDF-Dokument an 1.000 Emailadressen zu versenden ist einfach und kostengünstig bewerkstelligt. Dieses Dokument zu drucken und per Post an 1.000 Adressen zu versenden wird wohl mit Druckkosten und Porto bei niedrigen aber dennoch fünfstelligen Kosten liegen.
  • Wenn Sie einen Signalmitschnitt Ihres Events, Spiels inkl. Nutzungs- Verwertungsrechte besitzen oder eigenen Videocontent produzieren – sei es nur die Pressekonferenz, Trainingsbilder, Ankunft der Athleten, Fans vor den Stadiontoren etc.: dann haben sie Content der leicht angepasst ohne großen Aufwand verwertet werden kann. Dazu sollten sie die Vorteile der Digitalisierung und hier vor allem der Cloud nutzen. Das Beste: heute kann man sich bei einem solchen Projekt die hohen Anlaufkosten sparen und einfach sofort testen…

 

Was ist Ihr eigentliches Ziel? Reichweite für sich und Ihre Partner zu schaffen! Das ist das Sport-Ökosystem. Sie profitieren direkt von mehr Reichweite und daraus resultierend mehr Ticketverkäufen und evtl. Merchandising etc.. Mit der hinzugewonnenen Reichweite begeistern sie Ihre Sponsoren und Partner… die nächste Vertragsverhandlung kommt bestimmt.

 

Schlusswort

Der Umbruch im Sportbusiness und in der Medienlandschaft, aber vor allem auch die Digitalisierung schafft erhebliche Möglichkeiten für „Content Owner“, auch von neuen Events oder Sportarten die nicht im Rampenlicht stehen. Es gibt z. B. unzählige Special Interest-Kanäle. Um diese Potentiale auch wirtschaftlich zu heben, erfordert es heute nur noch wenig Einsatz. Mit der Digitalisierung und vor allem Automatisierung fallen erhebliche Kostenblöcke in der Produktion und Distribution einfach weg.

 

Über den Autor:

Rene Alles ist Unternehmer und betreibt die TV-Produktionsfirma best boys tv-factory GmbH in Köln/Deutschland. Die Firma ist der TV-Produktionspartner vieler nationaler und globaler Events im Bereich Sport- und Entertainment. Seit 2006 ist es mehr und mehr seine Aufgabe sich den Herausforderungen seiner Kunden zu stellen und Lösungen zu finden, die die Reichweite steigern. scoopa.com wurde als internes Projekt für die extrem schnelle und einfache technische Distribution der teils sehr großen Videofiles entwickelt und aufgrund des großen Erfolgs im Einsatz als eigenes Produkt und Marke ausgegründet.

 

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